Wie jedes Jahr im Frühjahr haben wir im März unser Glashaus entrümpelt und geputzt.
Danke an alle fleißigen Helferlein!
Die Jungplanzen freuen sich jetzt über ihr schön geputztes Heim …
Wie jedes Jahr im Frühjahr haben wir im März unser Glashaus entrümpelt und geputzt.
Danke an alle fleißigen Helferlein!
Die Jungplanzen freuen sich jetzt über ihr schön geputztes Heim …
Infotag am Samstag den 7. September 2024: 15h – 17h
Wir suchen Menschen, die bei uns mitmachen möchten!
Das Alles ist möglich bei uns! Komm zu unserem Infotag – und wir zeigen dir wo und wie wir arbeiten.
Kinderbeet & Kinderküche
Spaß für die Kleinen, auch das ist uns wichtig: Deshalb haben wir ein eigenes Kinderbeet und eine Kinderküche am Feld eingerichtet, samt Abwasch und Küchengeräten. Da wird nach Herzenslust Gatsch-Kaffee zubereitet (den die Eltern bitte auch verkosten sollen), auch Suppe, gerührt und geschüttelt, mit feinsten Zutaten – Erde, Wasser, Gräser vom Feld –, es finden ausgedehnte Wasser-Spritzspiele statt, bei denen kein Hemdchen trocken bleibt, und vieles mehr.
Auf dem Kinderbeet können die Kleinen ihr eigenes Gemüse säen und ernten, da geht es zu wie im Märchenwald: Erbsenkinder warten in ihren Schoten darauf, befreit zu werden, Kürbisse verwandeln sich in Zauberkutschen, und die Rote Bete kommen rot-weiß geringelt im Lollypop-Look daher. Ganz zu schweigen von den Erdbeeren, die unter ihren Blättern Verstecken spielen, und dem Tipi, aus Bohnenstangen gebildet, an dem sich die Blaue Hilde emporrankt – unter ihrem Blättermantel kann man sich wunderbar verkriechen.

Die Kinder freut’s, die Eltern auch, viele genüssliche Nachmittage am Feld haben wir so schon verbracht.




Unsere Pergola ist schon etwas in die Jahre gekommen, darum haben wir uns eine Runderneuerung vorgenommen. In einem Workshop haben wir Kriterien dafür erarbeitet, was die Pergola für uns können soll, was wir noch im Mittelkreis brauchen und wo wir ein paar Bäume pflanzen wollen, um im Schatten zu relaxen …



In kleineren Arbeitsgruppen haben wir dann die Details ausgearbeitet, im Plenum vorgestellt und besprochen und schließlich auch noch das Budget dafür eingeplant.
Wenn du Lust hast bei uns mitzumachen – ruf an (0670 2067727) oder schreibe uns!
Liebe Grüße,
Die LoBauer:innen
Du kannst uns ab sofort wieder regelmäßig am Feld antreffen. Mittwoch- und Freitagnachmittag oder das Wochenende sind ideal zum Schnuppern.
Wir bitten um Voranmeldung unter der Telefonnummer 0699 105 07 352
Mit Frühlingsgrüßen,
Eure LoBauer:innen
Leider ist es heuer schon früh kalt geworden – aber auch die kälteren Tage sind schöne Tage für die Herbstarbeiten. Das ist auch ein schöner Zeitpunkt dafür, bei uns einzusteigen. Wenn du interessiert bist – komm doch zu unserem Infotag am 21. Oktober in die Lobau.

Am Sonntag den 21. Oktober 2018 von 15 – 16h hast du die Möglichkeit, unser Projekt kennenzulernen und mit uns zu plaudern. Falls du zuerst ein bisschen mitarbeiten willst bevor du dich entscheidest – jeden Freitag Nachmittag im Oktober hast du Gelegenheit dazu. Wir freuen uns auf Dich!
Liebe Grüße,
Die LoBauer:innen
Was wir nicht frisch essen können, machen wir in unserer neu entstandenen Sommerküche haltbar. Erst war es nur eine Küchenzeile mit Wasseranschluss. Draussen in der Sonne einzukochen war auch im Herbst noch wunderbar: gleich neben der Koppel haben wir Besuch von Eseln und den Pferden.
Jetzt im Winter hat die Küche auch ein Dach bekommen:


So kochen wir auf grossen Hockergasbrennern manchmal 40-100 kg an einem Tag ein.
Die Liste dieses Jahr ist lang:


Hollersirup, Kirschkompott, Kirschmarmelade, Marillen, Pestos, Chutneys, Kürbis, Rotkraut, Sauerkraut, Rote Rüben, süss Saures, Kräuter, Mangold, und noch vieles mehr.


Mit „DIRT- The Movie“ ging das Projekt im Sommer 2014 in die Startlöcher.
Eine Leinwand aus Omas Bettlaken, Strom vom Elektroauto und Strohballen als
Sitzgelegenheit verwandelten unseren Mittelkreis für einen Abend in ein Open-Air- Kino. Räucherstäbchen und Rotwein hielten die Gelsen in Zaum und dazu gab’s noch eine leckere Suppe mit Gemüse vom Feld.
Im Sommer 2015 ging es weiter mit Filmen über Ernährungssouveränität,
Umweltschutz, Permakultur, ökologische Landwirtschaft, Gemeinschaft,
sozial-ökologischem Wandel …
und einem Vorprogramm für unsere jungen LoBauerInnen und AnrainerInnen.
Filmvorschläge und MitorganisatorInnen jederzeit willkommen!

Wir testen mit einem 50 Kubikmeter großen Meiler, hauptsächlich aus gehäckseltem Baum- und Grünschnitt, wie hoch die Energiegewinnung für die Wintergemüse-Produktion sein kann. Spiralförmige Wärmetauscher sind auf 5 Ebenen mit insgesamt 250m Schlauchlänge integriert. Die Leistung des Meilers wird über einen Zeitraum von 6-16 Monaten bis zur vollständigen Verrottung zu hochqualitativer unkrautfreier Gemüseerde auf etwa 5000 Watt geschätzt.
An 12 Punkten werden über einen Datenlogger Temperaturmessungen vom Biomeiler in verschiedenen Tiefen sowie in den Vor- und Rücklaufleitungen und im Glashaus über 1,5 Jahre hinweg aufgezeichnet.
Wir möchten mit diesem Projekt einen Beitrag dazu leisten, alternative ökologisch nachhaltige Energiegewinnung, besonders auch im nicht-kommerziellen Sektor, für KleinverbraucherInnen zu erforschen und bekannt zu machen. Wir möchten auch ein Bewusstsein für natürliche Stoff- und Energiekreisläufe wecken und zeigen, dass sogenannte „Abfälle“ oft wertvollste Rohstoffe sind.
Wir, der Verein „Die LoBauerInnen“, möchten uns herzlich bei folgenden Institutionen bedanken, die uns tatkräftig bei diesem Forschungsprojekt unterstützen:
ÖKOZENTRUM LOBAU
BIOMASSE RECYCLING, Münchendorf
MA 48, Strategie und abfallwirtschaftliche Grundlagenplanung
UNIVERSITÄT für BODENKULTUR WIEN (Boku)
BIOMEILER.AT, Martin Mollay
Nach einer guten Bauanleitung planen wir den Biomeiler in sechs Bautagen auf der Rückseite unseres großen Gewächshauses aufzustellen.
Der Platz hinter dem Glashaus wird gereinigt – dann die Baustahlmatten aufgestellt – und der Boden mit einer Plane abgedeckt. Auf einer Seite wird ein kleines Überlaufbecken installiert. Dann kommt die erste Lage Holzhäcksel hinein, die kräftig bewässert wird. Das Material erreicht jetzt schon 40-50 Grad und dampft vor sich hin.






Jetzt wird die erste Heizschnecke ausgelegt. Die Schläuche werden mit Schnüren gegen Verrutschen gesichert und mit der nächsten Lage Hackschnitzel und Mist bedeckt. Am Ende des Tages ist der Meiler schon halb gefüllt und die BaumeisterInnen sind alle sehr stolz auf ihr Werk!




3. BAUTAG – 30. November 2014
Im Gewächshaus wird ein kleines 60 m2 grosses Folienzelt für den Testbetrieb vorbereitet.


Der Biomeiler wird weiter aufgefüllt – es fehlt nur noch ein „Hut“ zum Abschluss. Insgesamt sind nun 5 Wärmeschleifen verlegt, jede Schleife mit ca. 60 Meter Schlauch à 25 mm Durchmesser. Das bedeutet dass ca. 75 Liter Wasser in den Rohren im Biomeiler sind.


Die Vor- und Rücklaufrohre zum Gewächshaus werden 60 cm tief in der Erde verlegt um sie vor Frost zu schützen. Die Rohre im Gewächshaus sind direkt im Boden verlegt um bei
möglichst geringen Wärmeverlusten die Temperatur über dem Gefrierpunkt zu halten.


4. BAUTAG – 3. Dezember 2014
Im Folienzelt werden 3 Heizkörper aufgehängt und mit den Rohren verbunden. Weiters wird eine Umwälzpumpe mit Zeitschaltuhr in einem Anschlusskästchen im Gewächshaus installiert. In den Heizungskreislauf wird noch ein Füllhahn und ein Barometer eingebaut, um den Wasserdruck zu kontrollieren.

5. BAUTAG – 7. Dezember 2014
Ein Datenlogger wird mit Temperaturfühlern im Meiler, dem Vor- und Rücklauf, dem Glashaus (Kalthaus) und dem Folienzelt (Warmhaus) verbunden, um eine durchgängige Temperaturaufzeichnung zu ermöglichen ( -> Plan Temperaturmesspunkte ). Und dann ist es soweit: Für 30 Minuten sind die Heizkörper das erste mal warm (20-25 Grad)!!!

6. BAUTAG – 20. Dezember 2014
Zum Abschluss bekommt unser Biomeiler noch einen Hut!


1. Testbericht – 10. Dezember 2014
2. Testbericht – 20. Dezember 2014
Unser „František“ – so haben wir unser Biomeilerbaby mittlerweile getauft – hält uns ganz schön auf trab! Einmal ist die Heizung ausgefallen, dann ist ein Stück der Leitungen eingefroren, und schließlich hat die Pumpe gestreikt und musste getauscht werden.
Ein Biomeiler ist zwar eine tolle Sache aber die ganzen Leitungen, Ventile, Heizkörper, Zeitschaltuhren und Datenlogger bräuchten eigentlich einen Anlagentechniker oder Heizungsinstallateur. Nach längerem Herumbasteln läuft nun aber auch bei uns wieder alles.


Die große Luftfeuchtigkeit und die schlechte Belüftung in unserem Folienzelt haben die Vermehrung vieler Schädlinge begünstigt. Unglaublich wie schnell das geht! Darum haben wir uns zu einem grundlegenden Umbau entschlossen: Wir haben das Innengewächshaus aus Folie wieder abgebaut und stattdessen ein kleineres, nur mehr 12 qm großes Anzuchthaus mit Noppenfolie und Holzgerüst errichtet. Mithilfe dieses neuen Anzuchthauses soll es uns gelingen die Anzucht wärmebedürftiger Pflanzen in die Lobau zu verlegen. Linksseitig im neuen Anzuchthaus befinden sich nun nur mehr 2 Heizkörper und rechts eine Bodenheizung, aufgebaut aus dem Heizungs-Rücklauf. Zusätzliche Neuerungen sind eine Wasseruhr mit der wir die Durchflussmenge messen können wodurch es möglich wird die Leistung des Biomeilers zu berechnen. Weites haben wir zwei zusätzliche Temperatursensoren installiert, einen Sensor um Temperaturunterschiede im Anzuchthaus zu messen und ein Bodentemperaturmesser mit dem die Temperatur von Anzuchtgefäßen aufgezeichnet werden kann. Ein Entlüftungssystem soll für eine reduzierte Luftfeuchtigkeit sorgen. Das Entlüftungssystem ist Temperaturschwellen und Zeitgesteuert, läuft also nur unter Tags (wenn die Heizung nicht läuft) und über eine definierten Mindesttemperatur (zurzeit 10°C).

Für alle, die sich für die Temperaturverläufe in unserem „František“ interessieren, hier unser Testbericht. Im Jänner hat uns ein Temperatureinbruch etwas Sorgen gemacht, es scheint aber nun, dass sich die Temperatur jetzt auf 43 Grad Celsius stabilisiert hat. Um die gute Leistung des Biomeilers (ca. 4 KWh) aber auch für unsere Jungpflanzen nutzen zu können, müssen wir noch besser abdichten …